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Die FDP ( F… Den Po )

Aus der Blue Oyster Bar Tief sitzen und schmerzen die Narben der nunmehr zehnjährigen Opposition im Selbstbewusstsein der Freiheitlichen. Und da man für die Mediengesellschaft eine Verankerung braucht, kommt der Guido Westerwelle mit seinem Gesicht gerade recht.

Jetzt soll es aber klappen! Nachdem der Big Brother Container geräumt, das Clownskostüm abgestreift ( Nein, Guido - Grinsekatze ist keine Maskerade ), das Guidomobil mittels der Abwrackprämie doch noch was für die schmale Parteikasse gebracht hat, unliebsame Konkurrenten altern ( Genschman ), langweilig geblieben sind ( Gerhardt, na kennt den noch einer? ) oder wie weiland unser Möllemann freiwillig den Rückzug antreten, hat Deutschlands Obertucke ( Sorry Wowi, Du geiler Gaul! ) doch tatsächlich aus den Liberalen eine hierarchische Partei geformt.

Fluffi befiehl wir folgen Dir. Arsch, Arsch! Oder kennt hier jemand einen anderen Liberalen, den man ernsthaft wichtig nehmen könnte?

Die alte gelblich bewehrte Pollunderpartei wurde also gleichgeschaltet, Ziel ist eine Regierungsbeteiligung. Dem kann man sich ja auch mal unterordnen! Aber ist ja auch nicht schlimm, auf die Inhalte kommt es an! Genau, ja! Welche denn?

Steuerreform: Grundfreibetrag, dann drei Stufen a 10, 25, 35 Prozent ( wo ist mein Bierdeckel? ), die Mitte stärken ( habe ich irgendwo schon mal gehört ), soziale Marktwirtschaft ( gähn ), Leistung muss sich lohnen ( Nicht wahr, ihr Bundestags - Hinterbänkler!? ) und ein Bürgergeld soll es geben. So weit, so gut.

Liest man genauer: Kündigungsschutz erst für Betriebe ab 20 Mitarbeitern, Gewerkschafterpräsenz in den Aufsichtsräten minimieren, keine gesetzlichen Mindestlöhne und so weiter und so fort.

Da liegt also des Pudels Kern, liberal eben! Aber dann doch eigentlich nur die alte Leier.

Ach ja: die Große Koalition soll bitteschön auch abgewählt werden. Dem kann man sich ja anschließen, aber ersatzweise dann FDP wählen? Ich gönne der FDP den Erfolg jedenfalls nicht, aber ich gehe jede Wette ein, dass sie im Herbst dabei sind.

Netterweise billigte man dieser Partei früher den Titel “Zünglein an der Waage” zu, ich nenne sie schlichtweg “Hure der Macht” ( oder nunmehr Callboy? ).

3 Comments

  1. Pau sagt:

    Haha, großartig!!!

    Aber mal ohne Scheiß, hat diese Partei wirklich ein eigenes Konzept außer Zweitstimmen abzugreifen? Früher für die Roten, jetzt für die Schwarzen, im Notfall bietet man doch bestimmt dem Höchstbietenden sein A…l… an, oder?

    Vermutlich ist es wirklich Ironie des Schicksals, als Anführer einen vom anderen Ufer zu haben, oder ist das Kalkül? Man weiß es nicht…

    Ich jedenfalls wähle die FDP erst, wenn H.S. als Kanzlerkandidat zur Wahl steht!! ;)

  2. Bernd sagt:

    Eine geile Parteibeschreibung, die auch noch zutrifft !
    Vielleicht fällt mir demnächst ja noch etwas mehr ein

  3. Bernd sagt:

    Einfach eine geniale Parteibeschreibung und des Parteichefs. Es ist für mich kaum noch vorstellbar, dass ich dieser Partei zu Brandt/Schmidt-Zeiten ‘mal meine Zweitstimme gegeben hab (ging ja auch damals schon nur gegen die CDU). Aber jetzt ? Nebelwerfer und Dumpfbacke Niebel, die Brüder -le und Solms und und und, Frauen gibt’s sowieso nicht oder sie müssen nach Brüssel. Ein Konzept gibt’s schon, aber das sagen sie nicht laut: bleibt korrupt und unterstützt ausschließlich die Arbeitgeber.
    Aber unser aller A… Guido ist doch schon deshalb unglaubwürdig, weil er eine Heirat, äh Koalition, mit der Grünen-Lesbin Cornelia kategorisch ausschließt, obwohl er dafür doch präservatiert sein müsste …

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