L.A. Manchmal ist Fernsehen richtig visionär ( und hoffentlich nicht zu utopisch). Da schaltet einer auf rot, rennt durch jede Wand, die sich ihm bietet, riecht zuerst Gefahr schlägt dann zu und fragt hernach erst worum es eigentlich ging. Das alles spielte sich bislang im Kontext mit Terroristen und derlei Gelumpe ab. Eine Verbrecherkaste blieb bisher jedoch verschont: unsere Politiker. Man stelle sich einmal vor: Jack Bauer im Deutschen Bundestag! Welch eine herrliche Unterhaltung böte sich dem geplagten Wähler, die Einschaltquoten von Phoenix würden nebenbei auch in die Höhe schnellen. Und wenn dann endlich mal die letzte der entbehrlichen Plaudertaschen durch subtile oder meinetwegen auch unsubtile Folter die eigene Erbärmlichkeit zugegeben hat, darf man sich freuen, dass wir auch noch Landtage etc. pp. haben.
Go on Jack !!!
Oha, da müssten die sich aber warm anziehen!
Egal, der Jack wäre der Richtige dafür, da würde jeder auspacken und man könnte die ganze Politik mal neu umkrämpeln. Und Jack hat auch schon US-Präsidenten gefoltert, Skrupel oder Hemmungen dürfte es da nicht geben. Und die im Bundestag verlegte Elektronik reicht dem Jack schon, da mal ein paar Kabel rausgerissen und beide Pole über einen Politikerkörper miteinander verbunden… tadaaaa!
Stimmt schon, die Bundestagsdebatten auf Phoenix hätten plötzlich super Einschaltquoten, wobei man bei dem Sender nicht wüsste, ob er das noch live übertragen würde, bei RTL und Pro7 würde garantiert voll draufgehalten…