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Fluppen, Bier & Hartz IV

Aus den Niederungen des deutschen Sozialstaates Es ist unglaublich, wie erbärmlich konsensgeil dieses Gemeinwesen ist. Und so führt dies auch zu den skurilsten Erkenntnissen. Nein, man darf ja nicht pauschalieren! Die Erhöhung der Hartz IV Regelsätze kommt denn auch nicht der Zigaretten- und Alkoholindustrie zu Gute, sondern, im Gegenteil: die Spielzeugindustrie boomt, Volkshochschulkurse werden en masse von Sozialhilfeempfängern gestürmt, die Bioindustrie überholt in der Wertschöpfung die Autoindustrie und alle leben gesünder, die Diakonie kann sich vor ehrenamtlichen Helfern gar nicht mehr retten und der Opferstock ist auch voll. Toll, nicht wahr?

Und jetzt mal im Ernst: wer immer mal bei einem Discounter in einem nicht so gut situierten Umfeld einkaufen geht, kann der Aussage von Herrn Mißfelder leider nur zustimmen. Man kann sich darüber streiten, ob die Regelsätze zu niedrig sind, eine andere Problematik ist aber auch die Verwendung des Geldes. Und man sieht, wohin es fließt: in äußerst kurzweilige Konsumgüter. Bei den Kindern kommt es jedenfalls nicht an! Fragen sie mal bei der örtlichen “Tafel” an, die werden das zu bestätigen wissen…

2 Comments

  1. Bernd sagt:

    Ja, ist wohl so: bestimmte Eltern sollte man einfach abschaffen. Da werden KinderGENERATIONEN versaut. Man kann nicht alle “über einen Kamm scheren”, aber Kinder, die noch nie ein Elternteil haben arbeiten sehen und mitbekommen dass man trotzdem gut saufen, rauchen, fernsehen und Kinder kriegen kann (gibt ja Kindergeld, von denen die Kinder nie was sehen), alles ohne Rücksicht auf jemand anderes, werden selbst nicht auf den Gedanken kommen (können), dass es auch anders geht. Da haben Lehrer, Streetworker und andere keine Chance. Armes Deutschland !

  2. Pau sagt:

    Ist es nicht beeindruckend, dass gerade die langjährigen “Hartz-IV-Empfänger aus Überzeugung” am besten wissen, wie man sich überall finanziell bedienen kann und das auch voll ausnutzen? Und dann gibt es da wieder die Netten, die sich wie Ausbeuter vorkommen und ein schlechtes Gewissen haben, weil sie dem Staat auf der Tasche liegen und keinen Job bekommen und aus Stolz nicht alles ausschöpfen? Die würden das Kindergeld sicher auch da ankommen lassen, wo es hingehört.

    Ich weiß, dass nicht jeder Arbeitslose ein Schmarotzer ist und sich mancher wirklich bemüht, wieder ins Arbeitsleben zurück zu kehren, aber ich finde es super, dass es durch Hartz IV den wirklich Faulen schwerer gemacht wird, sich ein schönes Leben auf Kosten des Staates zu machen.

    Leider ist es immer so, dass aber häufig die alle Tricks kennen, die man eigentlich in erster Linie treffen wollte.

    Man sollte Gelder eben doch lieber direkt in die Schulen stecken und den Kinder dort z.B. kostenlose Mahlzeiten stellen, dann würde das Geld wenigstens bei denen ankommen, denen es zusteht und zwar für einen guten Zweck. Fluppen und Bier sollte es aber auch nicht für den asozialen Nachwuchs in der Schulkantine geben…

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